|
|
Über uns
Tiere haben wir schon seit vielen
Jahren. Leider haben wir früher auch viele Fehler in der Haltung gemacht.
Mittlerweile sind wir klüger geworden – wobei hier natürlich gilt, dass man
prinzipiell nie auslernt.
Wir haben regen Kontakt zu anderen Meerschweinchen-Notstationen. Über die
Kontakte zu den Notstationen ist uns bewusst geworden, wie viele Meeris
irgendwann einfach abgeschoben, ausgesetzt oder nicht mehr ihren Bedürfnissen
entsprechend behandelt werden. So dass wir uns entschieden, auch einen kleinen
Teil dazu beitragen zu wollen, dass Meerschweinchen in Not geholfen wird. Wir
möchten an dieser Stelle einräumen, dass absolut jeder einmal in die Situation
kommen kann, an der er sich gezwungen sieht, sein Tier abgeben zu müssen – aus
welchen Gründen auch immer. Diese Einsicht ist für die meisten Tierfreunde hart
genug. Wir möchten diesen Menschen entgegenkommen, und ihnen die Gewissheit
geben, dass wir bemüht sind, für ihre Tiere ein neues Zuhause zu finden.
Auch bei Fragen zu Vergesellschaftung, Käfiggestaltung und Ernährung können Sie
uns kontaktieren. Wir helfen Ihnen und Ihren Tieren gerne weiter.
|
Unterbringung
Die Vermittlungstiere leben im Moment in kombinierten 120er Käfigen sowie
Eigenbauten.
Die Vermittlungstiere werden niemals mit unseren eigenen Tieren
vergesellschaftet, um deren Gruppenstruktur und Gesundheit nicht zu gefährden.
|
Ein Hinweis in eigener Sache
Uns ist durchaus klar, dass man Meerschweine an anderen Stellen, z.B. über
Anzeigen sehr viel günstiger bekommt, dass sie zum Teil sogar verschenkt werden.
Wir finden diesen Tatbestand keinesfalls tiergerecht, und möchten mit der
Erhebung der Schutzgebühr – wie der Name schon sagt – dem Tier einen Schutz
ermöglichen und durch den Schutzvertrag der Kommerzialisierung der Tiere
entgegenwirken. Die Schutzgebühr ist nicht verhandelbar, wer die oberen
Abschnitte gelesen hat, wird auch verstehen warum.
Wir sehen uns in erster Linie als Meerschwein-Liebhaber und Tierschützer.
Wir stehen der Tatsache, dass sowohl bei vielen Züchtern als auch in
Privathaushalten Nachwuchs in völlig übersteigerten Massen produziert wird, sehr
kritisch gegenüber und vertreten –sehr pauschal und vereinfacht gesagt- die
These, dass jeder Meerschweinhalter nur so viele Tiere halten sollte, wie er
persönlich auch versorgen kann.
|
Züchter
Von Züchtern, die ihre Nachzuchten für Dumping-Preise in der Zeitung
verschachern halten wir ebenso wenig wie von Privatpersonen, die Nachwuchs am
laufenden Band produzieren und sich anschließend nicht verantwortungsvoll um die
Vermittlung kümmern.
Rasse-Zuchten mögen in den Augen von Züchtern die Berechtigung haben, dem Erhalt
der Arten und der reinen Rassen zu dienen.
Wir sind der Meinung, dass dieser Bestand längst gesichert ist, da es aktuell
eine geradezu überproportional hohe Zahl von Rassemeerschweinzuchten gibt.
Solange täglich noch Tiere ausgesetzt und verschenkt werden, sollte man sich
unserer Meinung nach darauf konzentrieren, die bereits existierenden Massen von
Meerschweinen in gute Hände zu bekommen.
Des weiteren möchten wir uns hiermit ausdrücklich von Züchtern distanzieren, die
parallel zu ihren Nachzuchten auch Nottiere aufnehmen und vermitteln. Unserer Meinung
nach sind diese beiden Dinge nicht vereinbar. Wie man sich gleichzeitig der Massen
von Notmeerschweinchen bewusst sein kann und trotzdem weitere Meerschweine "produziert"
ist uns unerklärlich. Dieser Standpunkt mag radikal klingen, ist aber unserer Ansicht nach der einzig
praktikable.
Wir wissen, dass es Menschen gibt, die diese Meinung nicht teilen – und wir
akzeptieren auch deren Standpunkte, teilen sie jedoch nicht unbedingt.
|
Zoohandlungen
Aus diesem Grund unterstützen wir persönlich auch keine Zoogeschäfte, die
lebende Tiere verkaufen, sondern beziehen Tierbedarf und Futtermittel in
ausgewiesenen Online-Shops. Wir möchten damit zeigen, dass wir den Grundgedanken, dass man ein Tier
einfach so kaufen kann wie ein Sandwich, nicht unterstützenwert finden.
Wer noch auf der Suche nach der Frage ist, warum es unter Umständen
sinnvoller ist, einem Tier aus dem Tierschutz ein neues Zuhause zu bieten
anstatt einfach in den nächsten Zooladen zu gehen, dem wird vielleicht die
folgende Reportage über den Alltag in Zoogeschäften eine kleine
Entscheidungshilfe sein. Klicken Sie bitte einfach auf das Banner, um die
Dokumentation zu starten. Beachten Sie, daß das Material explizite Bilder
enthält. |
|
 |
|