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Notmeerschweinchen in Berlin |
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Anmerkungen zur Aufnahme
Wenn Sie eins oder mehrere Meerschweinchen abgeben müssen, können Sie sich
über die unter dem Menüpunkt "Impressum/Kontakt" angegebenen Daten an uns
wenden.
Sollte auf unserer Seite einmal ein Aufnahmestopp vermerkt sein, bedeutet das,
dass wir selbst momentan keine Tiere mehr aufnehmen können, da auch unsere Kapazitäten
begrenzt sind. Sollten Sie trotz Aufnahmestopp ein Tier abgeben müssen, zögern
Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Wir haben Verbindungen zu weiteren
Pflegestellen und Vereinen und werden versuchen, mit Ihnen zusammen eine Lösung
zu finden.
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Grundsätzliches
Wenn Sie uns ein Tier zur Weitervermittlung anvertrauen, würden wir uns freuen,
vorab einiges über das Meerschwein zu erfahren (z.B. wie ist der Charakter des
Meerschweins, welches Futter hat es bekommen, wie alt ist es, welche Krankheiten
hat es bisher gehabt, gibt es eventuell chronische Erkrankungen).
Es erleichtert den Tieren den Umzug, wenn sie einige Dinge aus ihrer gewohnten
Umgebung mitbekommen (z.B. Häuschen, Kuschelrollen etc.).
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Kostenfreie Aufnahme
Wir erheben für die Tiere keine Aufnahmegebühr, da wir wissen, dass einige
Meerschweine unter anderem aus finanziellen Gründen abgegeben werden müssen.
Auch ist uns bewusst, dass der Schritt, ein geliebtes Tier abzugeben, für den
Halter meistens schon schwer genug ist. Wir möchten die Abgabe durch feste
Kosten nicht noch schwerer machen, daher nehmen wir die Tiere kostenfrei auf.
Da wir für jedes unserer Pflegetiere laufende Kosten haben (Tierarzt, Futter
etc.) freuen wir uns dennoch über eine kleine Spende. Diese ist jedoch kein
Muss.
Jedes neu aufgenommene Tier wird dem Tierarzt vorgestellt und erst dann zu
weiteren Pflegemeeris hinzugesetzt, wenn Krankheiten ausgeschlossen werden
können. Dies ist in der Regel erst nach einer Quarantäne - Phase möglich, die
alle Neuzugänge bei uns einzuhalten haben.
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Böckchen
Böckchen werden bei uns nur kastriert weitervermittelt. Und zwar auch dann, wenn
sie in reine Böckchengruppen vermittelt werden. Es gibt schon genug ungewollte
Meerschweine und ein unkastrierter Bock ist potenziell immer in der Lage neuen
Nachwuchs zu produzieren. Dem wollen wir vorbeugen. Eine Kastration bei einem
männlichen Meeri ist ein Eingriff unter Vollnarkose. Die Narkose birgt natürlich
immer ein minimales Restrisiko, dennoch ist eine Kastrations-OP bei einem
männlichen Meerschwein heutzutage ein Routineeingriff, der von fachkundigen
Tierärzten sicher durchgeführt wird. Die OP ist ein kurzer Eingriff von dem sich
ein gesundes Tier in der Regel schnell wieder erholt. Die in unserer Linkliste
aufgeführten Tierärzte führen den Eingriff unter Inhalationsnarkose durch. Bei
dieser Narkoseart ist die genaue Dosierung des Betäubungsmittels viel besser
möglich als bei der Injektionsnarkose und so werden die gesundheitlichen Risiken
für das Tier minimiert.
Baby-Böckchen, die bei uns in der Notstation geboren worden sind, werden noch
vor Eintritt der Geschlechtsreife mit etwa drei Wochen frühkastriert. Diese
Tiere können umgehend zu Weibchen gesetzt werden. Bei erwachsenen Böcken bzw.
Böcken, die bereits die Geschlechtsreife erreicht haben, ist eine
Kastrations-Quarantäne von sechs Wochen notwendig. Die Tiere werden erst nach
der Kastra-Quarantäne in ihr neues Zuhause vermittelt.
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Weibchen
Weibchen werden bei uns in der Regel nicht kastriert, da der Eingriff für
ein weibliches Meerschwein ein wesentlich höheres gesundheitliches Risiko
bedeutet als für ein Männliches. Unsere Weibchen werden ausschließlich zu
Kastraten oder anderen Weibchen vermittelt. Wer ein Nottier von uns aufnimmt,
erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, die Weibchen nicht zu Zucht- oder
Vermehrungszwecken einzusetzen. Die Tiere kommen meist schwanger zu uns und
haben viel mitgemacht. Sie sollen in ihrem neuen Zuhause einfach nur noch
Schwein sein können. Tiere, bei denen eine Schwangerschaft nicht ausgeschlossen
werden kann, bleiben so lange bei uns bis eine Schwangerschaft entweder
bestätigt oder definitiv ausgeschlossen werden kann. Schwangere Tiere bleiben
bis zum Abstillen der Jungen bei uns und stehen erst danach zur Vermittlung. |
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