LaFee

Warum?

In Liebe und Erinnerung an unsere süße LaFee.
Ebenso ohnmächtig wie wir waren, Dein Leben zu retten, stehen wir vor der Frage, wie das alles passieren konnte.
Wir waren so sicher, dass Du ein wunderschönes Zuhause gefunden hast.
Wir waren so sicher, dass man, dort wo Du warst, immer gut auf Dich aufpassen würde.
Wir waren so sicher...
Warum nur?

Am Abend vor Deinem Tod wurdest Du uns zurückgebracht.
Du hattest bereits fast die Hälfte Deines Körpergewichts verloren –
und warst nicht mehr wiederzuerkennen, ein Häufchen Elend.
Wir haben alles versucht, aber wir konnten Dich nicht mehr retten.
Am selben Tag waren Dir die Schneide- und Backenzähne gekürzt worden,
das ganze Programm mit Infusion etc. – wer weiß, wie lange Du schon nicht mehr richtig gefressen hast.

Du seiest immer munter zum Fressen rausgekommen, sagte man uns, man hätte Dir nichts angemerkt.
Glauben können wir das nicht so recht.
Wir wissen nur eins, Du bist nicht mehr da.

Du musst seit Wochen furchtbaren Hunger gehabt haben.
Während die anderen munter fraßen, waren Deine Organe kurz vorm Versagen.
Eine Nacht und einen halben Tag haben wir noch versucht, Dich zu retten,
aber es war aussichtslos.
Du warst so schwach, dass Dir sogar die Kraft fehlte, zu schlucken.
Deine Verdauung arbeitete auch nicht mehr, Massagen und Medikamente halfen nicht mehr.

Gegen 14 Uhr bist Du eingeschlafen in unseren Armen.

Es tut uns unendlich Leid.
Dein Partner Rudi und Deine Freundin Penélope verstehen die Welt nicht mehr.
Das haben wir wohl mit ihnen gemein.
Wir sind einfach nur fassungslos.
Uns fehlen die Worte, für all das was passiert ist.
Sicherlich – eine Tragödie.

Seit Du nicht mehr da bist, ist nichts mehr wie es einmal war.
Es ist schwer, nach vorne zu schauen und „weiterzumachen“ wie bisher.
Wir sind erschüttert – und voller Zweifel.
Liebe Fee – es tut uns unendlich Leid.
Wir hoffen, Du jagst nun schon wieder über die grünen Wiesen und frisst saftigen Löwenzahn.

Du warst so eine bezaubernde Meeri-Dame, so lieb und freundlich zu anderen Meeris.
Du hast um Hilfe gerufen, aber nur Rudi und Penélope verstanden Dich.
Wir vermissen Dich sehr, auch Deine ehemaligen Besitzer trauern um Dich.


LaFee

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Über sie: Sheltie-Mix in Tricolor
Weiblich
Geboren: ca. 03 / 2007
Eingezogen am: 28.02.2009
Im neuen Zuhause angekommen: 08.03.2009
Wieder hier eingezogen: 12.03.2010
Eingeschlafen am: 13.03.2010


LaFee ist an den Folgen einer nicht rechtzeitig erkannten Zahnfehlstellung gestorben. Ihre Backenzähne hatten bereits eine Brücke über die Zunge gebildet. Als die Besitzerin die Behandlung einleiten ließ, war es bereits zu spät. Von ehemals 900g war sie auf 540g abgemagert. Sie zog am Abend des 12.03.2010 bei uns ein. Wir haben sie in ihrer letzten Nacht versucht stündlich zu päppeln. Am nächsten Morgen gaben wir ihr auch noch Zylexis, aber es half alles nichts mehr. Gegen 14Uhr schlief sie ein, für immer.
Wir sind sicher, dass LaFee noch bei uns wäre, hätte man sie regelmäßig und gründlich genug durchgecheckt. Dann hätte man vermutlich schon Wochen vorher einen Zahnfehlstand erkennen können und die Kleine wäre nicht völlig geschwächt – vermutlich letzten Endes verhungert. Das alles ist furchtbar – und wir finden keine Worte für das, was passiert ist.
Ihre Vorgeschichte: LaFee kam mit ihrem Partner Rudi ursprünglich zu uns, weil sich die Meerschweingruppe im vorherigen Zuhause plötzlich nicht mehr verstand und die Situation für alle betroffenen Schweinchen sehr stressig wurde.
LaFee und Rudi waren im März 2009 zusammen nach Dahlem gezogen. Dort wohnten sie mit Penélope und der 6jährigen Fanny zusammen in einem riesigen Bodengehege. Fanny verstarb leider 2009. Da ihre Besitzerin die Meeri-Haltung deshalb aufgeben wollte, suchte LaFee zusammen mit Rudi und Penélope wieder ein schönes Zuhause. Eigentlich sollten die drei bis zur Vermittlung bei ihrer Besitzerin bleiben. Aufgrund ihrer schweren Erkrankung zog LaFee zusammen mit ihren Freunden kurz vor ihrem Tod jedoch wieder zu uns.